The Morning After a Death
Beat the grief!-Anspieltipp! "The Morning After a Death" von SYML
Ein
großartiger Song. Ruhiges, melancholisches Klavierspiel, sphärisch …
tieftraurig, natürlich, gerade im Kontext des Songtitels und in Bezug
auf Trauer. Zunächst viele dunkle Fragezeichen aus zarten Tönen, die
alle stumm "Warum?" zu schreien scheinen, "Warum?" … Viele Trauernde
schildern, dass sie den schlimmsten Schmerz, den fiesesten aller
Nadelstiche ins Herz, vor allem morgens spüren, wenn ihnen die Realität
wieder grausam klar wird und sie es dennoch nicht wahrhaben wollen: Sie
oder er ist nicht mehr da. Nie mehr.
Und doch, etwa nach der
Hälfte des Songs, ändern sich Töne und Tempo, leise Klänge der Hoffnung
und Zuversicht, des Morgens. Dynamisch fordern sie uns auf, unser
Gesicht dem Morgenlicht zuzuwenden.
Am Ende dann wieder einige
"Warums", vielleicht leiser werdende Traurigkeit. So ist Trauer. Nie
einfach, ein Hin und Her zwischen dem schmerzenden Blick zurück und dem
Wunsch wieder frohen Mutes zu sein. Traurigkeit und Dunkelheit sind
nicht nur negativ, sie geben Glück erst Tiefe und Bedeutung. Wenn jemand
dich dauerhaft verlässt, kannst du die Dinge nicht mehr auf dieselbe
Weise sehen. Allein dieses Bewusstsein lässt dich aber kleine Schritte
gehen.
Und wenn du Hilfe dabei brauchst, melde dich gern.
Hier ist der Link zum Lied auf https://www.youtube.com/watch?v=RlGIR4hG9zI
